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Unsere AGB

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Ideen, Planungen, Entwürfe, Zeichnungen und selbst erstellte Angebotstexte sind Eigentum der Firma Bloemen Landschaftsbau und Gartenpflege und dürfen ohne deren schriftliche Zustimmung weder vervielfältigt  noch an Dritte weitergegeben werden. Bei ausbleibender Auftragserteilung sind diese unverzüglich an die Firma Bloemen Landschaftsbau und Gartenpflege zurückzugeben, sofern nicht ausdrücklich andere Vereinbarungen getroffen wurden.
Die angebotenen Arbeiten  werden gemäß VOB nach Einheitspreis, nach Pauschalpreis oder nach Aufwand (im Stundenlohn) angeboten, ausgeführt und abgerechnet.  Zahlungskonditionen Privatkunden Fa. Bloemen:

 

Variante 1:

30 % der Auftragssumme in der ersten Arbeitswoche, Abschlagszahlung nach Bauverlauf, Schlussrechnung innerhalb von 10 Tagen, kein Skonto.

 

Variante 2:

30 % der Auftragssumme vor Baubeginn, Abschlagszahlung nach Bauverlauf, Schlussrechnung innerhalb von 10 Tagen, 1 % Skonto.

 

Variante 3:

50 % der Auftragssumme vor Baubeginn, Abschlagszahlung nach Bauverlauf,
2 % Skonto.

 

Unsere Angebote sind unverbindlich und innerhalb von 60 Tagen nach Angebotsabgabe gültig.
Sämtliche von der Firma Bloemen gelieferten Waren und geleistete Dienstleis- tungen bleiben bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen im Eigentum der Fa. Bloemen. Werden die Waren vom Kunden weiterverkauft, bevor der Eigentumsvorbehalt erloschen ist, tritt der Kunde hiermit seine sämtlichen Forderungen,  die er aus  dem Weiterverkauf hat,  an die Firma  Bloemen ab. Diese AGB werden auch dann Vertragsbestandteil zukünftiger Verträge, wenn im Folgevertrag hierauf nicht hingewiesen wird.
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist  – soweit gesetzlich zulässig – das Amtsgericht Geldern.


Steuerbonus

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Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem die Bundesregierung bereits 2003 die Möglichkeit geschaffen hatte. haushaltsnahe Dienstleistungen und ab 2006 zusätzlich auch handwerkliche Tätigkeiten bei der Einkommen­ steuer steuerlich geltend zu machen, wurden durch das Konjunkturpaket die anzusetzenden Beträge und damit der Steuerbonus ab 1.  Januar 2009 erheblich angehoben.
Haushaltsnahe Dienstleistungen wie z.B. Gartenpflege oder Reinigungsleistungen, werden damit seit I. Januar 2009 mit einer Steuerrückzahlung bis zu 4.000 € gefördert (§ 35a Abs. 2 Satz 1EStG).
Auf Arbeitskosten (Lohn-, Maschinen- und Fahrt­ kosten) für handwerkliche Tätigkeiten. wie z. B. Garten- und Wegebauarbeiten, die der Erhaltung, Modernisierung und Renovierung oder Neuanlage eines bereits bestehenden Gartens dienen. lockt seit dem 1. Januar 2009 ein erhöhter Steuerbonus: 20% von maximal6.000 € – also maximalweitere 1.200 € (§ 35a Abs.2 Satz 2 EStG)!
Sie entscheiden hierbei, welchen Steuervorteil Sie in Anspruch nehmen, da für eine Rechnung je· weils nur ein Steuervorteil (haushaltsnahe Dienst­leistung oder handwerkliche Tätigkeit) in Abzug gebracht werden.

Beispiel 1: Gartenpflege
Unterstützung bei haushaltsnahen Dienstleistungen seit 1. Januar 2009:Sie lassen von Ihrem Landschaftsgärtner Ihren Garten pflegen. Seine Leistung für Gehölzschnitt Rasenpflege und Pflege der Pflanzflächen beinhaltet einen sehr hohen An­teil an Arbeitskosten. Er rechnet z. B .netto 1.980 € ab; einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer von zurzeit 19% ergeben sich 2.356,20 €. 20% Steuerbonus ent­ sprechen einem Betrag von 471.24 €. der direkt Ihre Einkommensteuer mindert.

Wenn die Arbeitskosten einschließlich Mehrwert­ steuer 20.000 € betragen, können Sie den ge­ samten Bonus von 4.000 € nutzen. Eine wichtige Voraussetzung ist. dass die steuerbegünstigten Dienstleistungen im Haushalt des Steuersparers erbracht werden müssen.

 

Beispiel 2: Modernisierung einer Außenanlage
Der erhöhte Bonus seit 1. Januar 2009: Ihr Land­ schaftsgärtner renoviert, modernisiert oder gestaltet Ihre Außenanlage neu und berechnet Ihnen netto 8.000 €.Der Anteil der anrechen­ baren Arbeitskosten beträgt im Beispiel5.000 €. zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer ergeben sich 5.950 €. 20 Prozent Steuerbonus entsprechen 1.190 €. die Sie steuermindernd geltend machen können
Maximalkönnen Sie auch hier für 6.000 € Arbeits­kosten einschließlich der gesetzlichen Mehr­ wertsteuer einen Steuerbonus von 20% geltend machen- zuzüglich zum Steuervorteil Garten­ pflege. Sie haben also die Möglichkeit. bis zu 5.200 € Steuerbonus zu genießen. sowohl 4.000 € für die Gartenpflege als auch 1.200 € für die Erhaltung. Renovierung, Modernisierung und Neuanlage eines bereits bestehenden Gartens.

Die Steuerermäßigungen können nur im Jahr der Leistungserbringung und Zahlung beansprucht werden.  Sprechen Sie Ihren Landschaftsgärtner auf dieses Steuersparmodell an. Achten Sie bitte  auf folgende Punkte damit Sie den Steuerbonus in vollem Umfang nutzen können.

– Es werden nur detaillierte Firmenrechnungen anerkannt.
– ln der Rechnung sind die Arbeitskosten getrennt auszuweisen.
– Für die Nutzung der neuen Förderbeträge müssen die Arbeiten und die Zahlung im gleichen Jahr angefallen bzw. geleistet worden sein.
– Rechnungsbeträge müssen per Banküberweisung auf ein Firmenkonto des Garten- und Land­ schaftsbau-Unternehmens bezahlt werden.
– Barzahlungen werden nicht anerkannt. Eine Barzahlung wird selbst dann nicht von der Finanzverwaltung als steuermindernd anerkannt. wenn der Landschaftsgärtner den Geldeingang und dessen ordnungsgemäße Versteuerung bestätigt.

Die Entscheidung über die Anerkennung der Steuerermäßigung liegt ausschließlich bei den Steuerbehörden.


Fertigstellungspflege für angesäten Rasen

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Sehr geehrte  Damen und Herren,
damit sich ein neu angelegter  Rasen innerhalb kurzer Zeit zu einer ansehnlichen Grünfläche ent- wickelt ist nach DIN 18917 die Fertigstellungspflege erforderlich. Nach der Rasenansaat werden die Arbeiten der Fertigstellungspflege grundsätzlich von Ihrem Landschaftsgärtner ausgeführt. Falls Sie aber auf eine Fertigstellungspflege verzichtet haben und diese Arbeiten selbst durchführen wollen, möchten wir Ihnen hiermit einige nützliche Tipps geben, damit sich Ihr Rasen möglichst schnell entwickelt und Sie ihn auch entsprechend nutzen können. Denn besonders in den ersten Wochen gemachte Fehler würden sich langfristig auf Ihren Rasen auswirken.

Vorab sei darauf hingewiesen, dass ungünstige Wachstumsbedingungen lhren Rasen erheblich beeinträchtigen und falsches Wässern oder nicht fachgerechte  Düngung zu Wachstumsstörungen, Vermoosung oder gar zum Totalausfall des Rasens führen können. Wir bitten  Sie deshalb im eigenen Interesse, bei den durchzuführenden Arbeiten die erforderliche Sorgfalt walten zu lassen und nach· folgende Pflegehinweise entsprechend zu beachten:

Wässern
Sobald das Saatgut ausgebracht ist. darf dieses keinesfalls austrocknen. An einem sonnigen, warmen Tag würden im Extremfall wenige Stunden Trockenheit das Aus für das Saatgut bedeuten. wenn es zuvor einmal durchfeuchtet war. Bis zur Keimung, je nach Witterung und Rasenart dauert dies ca.14-21 Tage, muss die Vegetationsflache feucht gehaltenwerden .Am besten wirkt hier ein Viereckregner. Mit dem Erscheinen eines ersten grünen Schimmers sind die gegebenen Wassermengen zu erhöhen, kurze Regenschauer sind  für ein ausreichendes Verwurzeln der Rasenpflanzen keinesfalls genug. Je nach Witterungsverlauf (an einem Sommertag verdunsten bis zu 31 l m2) sollten wöchentlich etwa vier Gaben von 5 11m2 vorgesehen  werden. Ermit- telt werden kann die ausgebrachte Wassermenge durch einen Regenmesser oder eine Wasseruhr. die im Fachhandel erworben werden können. Grund· sätzlich gilt, dass sich auf der Fläche keine Pfützen bilden dürfen, die Fläche muss noch begehbar.

Auch wenn der neue Rasen bereits eine gleichmä· ßige Grünfläche darstellt, ist anfangs auf eine gleichbleibende, tiefgründige Bodenfeuchte zu achten. Die notwendige  Feuchte erreichen Sie, in· dem Sie die Fläche nur noch ein ·bis zweimal pro Woche mit  einer Wassermenge von etwa 10 l / m² beregnen. Bitte beachten Sie, dass besonders im Regenschatten von Gebäuden oder großen Gehölzen intensives Beregnen notwendig ist. Etwa vier Wochen nach dem Keimen des Saatgutes sind die Wurzeln ausreichend  tief mit der Vegetationstrag-· schicht verwachsen, sodass Sie das Wassern reduzieren können. Bei trockenem und heißem Wetter sollten Sie lhren neuen Rasen weiterhin ausreichend feucht halten. Besser seltener dafür durch dringend gießen. Das Wasser sollte  dabei ca.10 -15 cm in den Boden eingedrungen sein (Spatenprobe).

Rasenschnitt
Schneiden Sie lhren Rasen während der Vegeta· tionszeit regelmäßig! Der erste Schnitt sollte bei einer Wuchshohe von ca. 6 – 8 cm erfolgen. Da· nach sollten Sie die Flache mindestens wöchent- lich auf eine Länge von ca. 4 cm (im Schatten nicht unter 5 cm) schneiden. Je häufiger  Sie mähen. umso dichter wird lhr Rasen. es bildet sich eine feste Grasnarbe. Die Schnittintervalle können auf keinen Fall durch tieferes Mähen der Halme verlängert  werden, da einige Graser bei einer geringeren  Schnitttiefe dauerhaft geschädigt werden. Achten Sie auf scharfe Messer lhres Mähers und rechen Sie das Schnittgut sorgfältig ab. Die seit einiger  Zeit im Handel erhältlichen Mulch- mäher  sind für einen Zierrasen nur bedingt geeignet. da durch das nicht entfernte Schnittgut die Grasnarbe wesentlich schneller verfilzt.

Düngen
Nach dem ersten Schnitt  düngen Sie mit einem schnell wirkenden mineralischen Stickstoffdünger(20 – 30 gl m1entspricht 5 g Rein·Stickstoff l m2 ). Später sollten  Sie in der Zeit von April bis Mitte September lhren Rasen in regelmäßigen Abstän· den düngen. Am besten eignet sich hierzu ein han- delsüblicher Rasenlangzeitdünger. Beachten Sie in jedem Fall die Düngeempfehlung des Herstellers! (Faustregel: Während der Vegetationsperiode ca. alle 6- 8 Wochen mit Rasenlangzeitdünger.) Bringen Sie die berechnete Düngermenge in zwei Arbeitsschritten kreuzweise, am besten mit einem Düngewagen, aus. Ungleichmäßiges Düngen führt zu ungleichmäßigem Wachstum und unterschied- licher Färbung der Rasengraser. Unerwünschter Aufwuchs. der die Entwicklung des Rasens behindert, auszusamen droht oder das gewünschte Begrünungsziel beeinträchtigt, muss im Regelfall mechanisch beseitigt werden. Er stammt in der Regel aus dem Boden und nicht aus dem Saatgut. Fachgerechte Düngung, die die Jugendphase des Rasens fordert sowie ausreichende Beregnung kann helfen, unerwünschten Aufwuchs einzudämmen. Durch regelmäßigen Schnitt verschwinden die meisten unerwünschten Arten von alleine.

Vertikutieren und Aerifizieren
Auch wenn der Rasen regelmäßig gemäht und das Schnittgut sorgfältig abgetragen wird, kommt es im Laufe der Zeit zum Verfilzen der Grasnarbe. Um den Rasenfilz zu entfernen. sollte lhr Rasen im zei- tigen Frühjahr vor der ersten Düngung vertikutiert werden. Der Vertikutierer  wird dabei bis zur Boden· oberfläche eingestellt. um breitblattrige Wildkräu- ter , Moos und horizontale  Auslaufer der Gräser zu entfernen. Damit nach dem Vertikutieren eine Verdichtung der gelockerten Oberfläche vermieden wird, ist die gesamte Rasenflache zu besanden. Bei tiefer gehenden Verdichtungen sollte zusätzlich mit einem Aerifiziergerät gearbeitet werden, das eine bessere Durchlüftung und Wasserführung im Boden ermöglicht. Diese Arbeiten sollten von lhrem Landschaftsgärtner  ausgeführt werden. Sollten Sie dennoch  trotz sorgfältiger Pflege Pro· bleme mit lhrem Rasen bekommen oder weitere Fragen zur Pflege haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden. lhr Experte für Garten & Landschaft berät Sie gerne.

 


Fertigstellungspflege für Holzarbeiten

Fertigstellungspflege für Holz Download

Reinigung
Die richtige und regelmäßige Reinigung lhrer Holzelemente erspart lhnen Zeit und Kosten, denn sie verringert  die Auswirkungen schädli­cher Einflüsse. In diesem Zusammenhang ist zu unterscheiden.

Bei der schnellen Reinigung sollten Sie regel­ mäßig Verschmutzungen der Holzoberfläche (wie z.B. Laub und kleine Steine) mit einem weichen Plastik-. Stroh- oder Naturhaarbesen entfernen. Dadurch beugen Sie einer Durch­ feuchtung vor und verringern Fleckenbildung, Bewuchs durch Moose bzw. Algen und Belägen durch Pilze. Gearbeitet wird hierbei immer längs zur Faser, dies schont die Holzoberfläche und verbessert das Reinigungsergebnis. Zuweilen sollten Sie die Oberfläche auch mit Wasser abspülen, denn dadurch werden Verkrustungen gelöst und schwach anhaftende Schmutzpartikel abgewaschen. Eine intensive Reinigung sollte je nach Bedarf und  lhren Anforderungen stattfinden.

Die ursprüngliche Holzfarbe kann hierbei durch so genannte „Entgrauer“ wieder weitgehend sichtbar gemacht werden und mit speziellen Seifenlaugen werden hartnackig anhaftende Verschmutzungen entfernt. Die Mittel werden entweder mit einem harten Besen oder einer Reinigungsmaschine mit Nylonbürste in das Holz eingearbeitet und an­ schließend  mit klarem Wasser abgespült. Die maschinelle Verarbeitung verbessert hier­ bei das Ergebnis, da ein höherer mechani­ scher Oberflächenabtrag und eine größere Ein­ dringtiefe erreicht werden.

Beachten Sie aber bitte, dass bei der Anwen­ dung von Reinigungsmaschinen, „Entgrauern“ und Seifenlaugen lackierte und lasierte Flächen angegriffen werden können. Diese sollten eher manuell mit schonenden Reinigungsmitteln und weichen Borsten bearbeitet werden. Kontrollieren Sie auch, ob Holzfasern abstehen und schneiden Sie diese mit einem scharfen Messer so nah wie möglich an der Holzober­fläche ab. Vorsicht! Bei  nicht fachgerechter  Anwendung von Reinigungsmaschinen und Hochdruck­ reinigern kann das Holz durch die starke Be­ anspruchung nachhaltig geschädigt werden. Überlassen Sie diese Art der Reinigung bitte den speziell  ausgerüsteten Experten für  Garten- und Landschaftsbau. Nach der intensiven Reinigung ist es ein günstiger Zeitpunkt, den Holzschutz zu erneuern.

 

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Pflege und Schutz
In der Regel wird unbehandeltes Holz vergrauen. Dieser natürliche Prozess ist auf die Einwirkung von UV·Strahlung und den damit verbundenen Abbau von Lignin in der Holzoberfläche zurück- zuführen.  Viele schätzen diese natürliche Patina und verzichten bewusst auf eine schützende Oberflächenbehandlung.
Aufgrund wechselnder Feuchtigkeit und Tempera- turschwankungen wird das Holz mit der Zeit eine leichte Rissbildung und geringe Formveränderun- gen aufweisen. Dies sind typische Reaktionen, die keinen Einfluss auf die Qualität der Konstruktion haben.
Abhängig von Temperatur, Feuchtigkeit und Holz- art ist eine Besiedlung durch Pilze und Insekten möglich. Durch den Einsatz von Holzschutzmitteln oder resistenten Holzarten  lässt sich lhr Holzelement jedoch sehr gut davor schützen. Zur Pflege und zum Schulz des Holzes gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wählen Sie mit lhrem Experten für Garten ·und  Landschaftsbau  die für Sie passende aus: Für stark beanspruchte Flachen. wie beispiels- weise Holzterrassen. sind pigmentierte  bzw. pigmentfreie Öle empfehlenswert. Die Mittel ziehen in das Holz ein und bilden eine offenporige. wasser- und  schmutzabweisende Schutzschicht. Die Farbe des Holzes wird gesteigert und Rissbildungen werden reduziert. Pigmentierte Öle schützen das Holz besser vor UV·Strahlung als unpigmentierte. Die Mittel gibt es auf synthetischer und natürli cher Basis. teilweise mit fungizid und insektizid wirkenden Zusätzen. Die Schutzschicht sollte ungefähr einmal pro Jahr erneuert werden.

Der chemische Schulz ist eine wirksame Art und Weise. lhr Holz dauerhaft vor Pilzen und In· sekten zu schützen. Oftmals sind Gartenhölzer schon industriell mit chemischen Substanzen imprägniert. Dieser Schulz muss entweder gar nicht oder erst nach vielen Jahren durch einen Anstrich mit Holzschutzmitteln erneuert werden. Bei einer Behandlung sollten Schutzmittel mit „RAL-Gütezeichen Holzschutzmittel“ bzw. einer Registrierungsnummer des Umweltbundes-amtes verwendet werden. Bei tragenden und aussteifenden Bauteilen ist eine bauaufsichtli- che Prüfung des Mittels notwendig. Der falsche Gebrauch chemischer  Schutzmittel kann gesundheitsschädlich  sein. Überlassen Sie dies besser den Profis des Garten- und Landschaftsbaus.

Achtung: Spielgeräte sollten nicht nachträglich mit chemischen Holzschutzmitteln behandelt werden, da Kinder durch Ablecken oder Anfassen giftige Bestandteile aufnehmen könnten!

Viele im Aussenbereich eingesetzte Hölzer sind von Natur aus sehr beständig gegen Pilze und Insekten. hier kann der chemische Schulz entfallen. Bei nicht resistenten  Holzarten muss mit einem Verzicht auf Holzschutzmitteleine verkürzte Lebensdauer in Kauf genommen werden. Wenn doch einmal ein Bauteil von Insekten oder Pilzen befallen sein sollte, holen Sie sich am besten die Hilfe unserer Fachleute. Diese können die Schädlinge richtig bestimmen und die passende Maßnahme auswählen. Wenn Sie die vorgenannten Ratschläge beherzigen, wird lhre Freude an diesem wundervollen Material mit Sicherheit Iange anhalten. Sollten Sie trotz sorgfältiger  Pflege Probleme mit lhrem Holzelement bekommen oder weitere Fra- gen zur Pflege haben, können Sie sich jederzeit an lhren Landschaftsgartner wenden.
lhr Experte für Garten- und Landschaftsbau berät Sie gerne.

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Fertigstellungspflege für Stauden und Gehölze

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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten lhnen ganz herzlich zu lhren neu erworbenen Pflanzen gratulieren. Ein Garten mit seinen Pflanzungen wächst erst im Laufe der Jahre zu seiner vollen Pracht heran .Damit die frisch gesetzten Stauden und Gehölze ihre volle Schönheit entfalten können, müssen sie nach der Pflanzung intensiv gepflegt werden. Hierzu ist nach DIN 18916 die Fertigstellungspflege erforderlich. Nach dem Setzen der Gehölze und Stauden werden diese Arbeiten grundsätzlich von lhrem Landschaftsgärtner ausgeführt. Da Sie aber auf eine Fertigstellungspflege nach DIN 18916 verzichtet haben und diese Arbeiten deshalb selbst durchführen wollen,möchten wir lhnen hiermit einige nützliche Tipps an die Hand geben, damit lhre Gehölze und Stauden optimal anwachsen und
sich voll entfalten können. Noch ein wichtiger Hinweis: Halten Sie in jedem Fall während der Anwachsphase Haustiere von Stauden ·und Gehölzpflanzflächen fern, da es zu Beschädigungen kommen kann.

Wässern
Frisch gepflanzte  Stauden und Gehölze verfügen noch nicht über ausreichend Wurzeln, um das benötigte Wasser aus tieferen Bodenschichten aufnehmen zu können. Bis zum Einwurzeln sind die Pflanzen auf regelmäßige Wassergaben angewiesen. Hier gilt: Lieber einmal durchdringend wässern als mehrfach nur geringe Mengen Wasser ausbringen. Gießen Sie lhre Pflanzen, wie die Natur das mit einem Landregen tut, mit einem Regner oder einer feinen Gießbrause. Wässern Sie bitte bei heißer Witterung unbedingt am frühen Morgen oder am Abend. Bei vollem Sonnenstand verdunstet mehr Wasser in der Luft, als die Pflanzen aufnehmen können. Der tatsächliche Wasserbedarf einer Pflanzung variiert je nach Bodenart und Zusammensetzung der Pflanzung. Sandige Böden oder zum Beispiel Böden im Bereich der mageren Kalkböden auf der Alb benötigen mehr Wasser als sandiglehmige auch noch im Wurzelbereich in einer Tiefe von ca. 20 cm ausreichend feucht sein. Kommt es zu eingerollten, schlappen Blättern oder gar zu vorzeitigem Laubfall können die Pflanzen schon geschädigt sein und bedürfen noch intensiverer Pflege.

FOLGENDE WASSERMENGEN SOLLEN IHNEN ALS RICHTWERTE

PRO WASSERUNGSGANG DIENEN:
Staudenflachen
ca.10 Liter = ca.1/2 Minute pro qm Pflanzflache    Gießzeit pro qm

Gehölzflächen
ca.10 – 20 Liter pro Pflanze  = ca.1 l 2 Minute Gießzeit pro Pflanze

Bäume
ca. 50 -100 Liter pro Baum = ca. 3 Minuten Gießzeit pro Baum

Bei Großbäumen müssen ggf. noch größere Wassergaben vorgesehen werden. Die Zeitangaben beziehen sich auf einen „normalen“ Gartenschlauch mit 1/2 Zoll Durchmesser. lmmergrüne Gehölze (Koniferen, Rhododendren,  Buchs usw.) müssen auch im Winter regelmäßig gewässert werden.

Düngung
Stauden und Gehölze werden in regelmäßigen Abständen etwa in der Zeit von Anfang April bis Ende Juli idealerweise mit organischmineralischen Langzeitdüngern gedüngt. Danach sollte nicht mehr gedüngt werden, damit die Pflanzen ausreifen können. lm Fachhandel oder bei lhrem Landschaftsgärtner erhalten Sie eine breite Auswahl an geeigneten Spezialdüngern sowie eine auf die jeweiligen Pflanzen ausgerichtete Fachberatung. Der Dünger sollte großflächig ausgebracht und oberflächlich eingearbeitet werden. Um Pflanzenschäden zu vermeiden. sollten keine schnell wirkenden Dünger eingesetzt werden. Die Produktanleitung der einzelnen Dünger ist strikt einzuhalten.

Gehölzschnitt
Beim Gehölzschnitt beschränken  Sie sich bei der Fertigstellungspflege bitte nur auf das Entfernen abgebrochener oder abgestorbener Zweige und Äste.  Bei  Blütenpflanzen entfernen Sie nur die verwelkten Blüten. Wir empfehlen lhnen. den jähr· lichen. fachgerechten Pflegeschnitt von lhrem Landschaftsgärtner durchführen zu lassen.

Beikräuter ( Unkraut )
Die Pflanzflächen sind von Beikräutern (Unkraut) freizuhalten, da diese unerwünschten Kräuter und  Gräser den neu gesetzten Pflanzen Wasser, Licht und Luft wegnehmen  können. Wir raten, das Erdreich regelmäßig zu lockern und Wildwuchs zu entfernen. Das Lockern verhindert  die Keimung des Unkrauts und senkt die Verdunstung. Achten Sie darauf, dass Sie flach hacken, keine Wurzeln beschädigen  und das Anwachsen der Pflanzen nicht stören. Bille auf keinen Fall chemische Unkrautvernichtungsmittel einsetzen!
Auf den Pflanzflächen kann eine Mulchschicht von ca.3- 5 cm Starke aufgebracht werden. Dabei dürfen allerdings keine oberirdischen PflanzenteiIe bedeckt  werden. Als  Mulchmaterial werden Kompost, kompostierter Rindenmulch, Holzschnitzel o.a. verwendet. Bezugsquellen sind Kompostwer ke oder der Fachhandel. Durch das Abdecken mit Mulchmalerial wird unerwünschter Aufwuchs am Keimen gehindert und das natürliche Bodenleben gefördert. Zudem wird das Austrocknen des Bodens verhindert.
Zu beachten ist hierbei jedoch, dass bei Wässerungsgangen ein Teil des Wassers von der Mulch- schicht aufgenommen wird. Auch ein Teil des ausgebrachten Düngers wird von der Mulchschicht „verbraucht“ und muss entsprechend ergänzt werden. Lassen Sie sich speziell zu diesem Thema von lhrem Landschaftsgärtner beraten.
Wenn Sie diese grundlegenden Ratschläge beherzigen, sind wir sicher, dass lhre Neupflanzung  gut anwachsen und gedeihen wird. Sollten Sie trotz sorgfältiger  Pflege Probleme mit lhren Gehölzen und Stauden bekommen oder weitere Fragen zur Pflege haben, können  Sie sich jederzeit an lhren Landschaftsgärtner wenden.


Fertigstellungspflege für Fertigrasen

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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Verlegung eines Fertigrasens (haufig als Roll-rasen bezeichnet) ist die schnellste Art. eine geschlossene und sofort begehbare Rasenfläche zu erhalten. Damit lhr neuer Rollrasen inner­halb kurzer Zeit auch eine belastbare Grünfläche darstellt, muss er vollständig angewachsen sein. Hierzu ist nach DIN 18917 die Fertigstellungspflege erforderlich. Nach dem Verlegen des Rollrasens werden diese Arbeiten grundsätzlich von lhrem Landschaftsgärtner ausgeführt. Falls Sie aber auf eine Fertigstellungspflege nach DIN 18917 ver­ zichtet haben und diese Arbeiten selbst durch­ führen wollen, möchten wir lhnen hiermit einige nützliche Tipps geben, damit lhr Rollrasen auch weiterhin das gleiche Erscheinungsbild aufweist wie nach dem Verlegen durch lhren Landschafts­gärtner. Vorab sei darauf  hingewiesen, dass ungünstige Wachstumsbedingungen lhren Rollrasen erheblich beeinträchtigen und falsches Wassern oder nicht fachgerechte Düngung zu Wachstumsstörungen, Vermoosung oder gar zum   Totalausfall des Rasens führen können. Wir bitten  Sie deshalb im eigenen Interesse, bei der Fertigstellungspflege die erforderliche  Sorgfalt walten zu lassen und nachfolgende Pflegehinweise entsprechend zu beachten:

Wässern
Nach dem Verlegen des Rollrasens muss dieser für ca. 2 – 3 Wochen dauerhaft feucht gehalten werden. Am besten wirkt hier ein Rasenregner. Wässern Sie morgens und abends durchdringend. Allerdings nur so viel, dass der Boden zwar durch­ feuchtet ist, der Rollrasen aber noch begehbar bleibt. Achten Sie darauf, dass sich keine Pfützen bilden!
Zu viel Wasser verursacht Fäulnis an Blättern und Wurzeln, zu wenig Wasser lässt den Rasen ver­trocknen. Als Faustformel für einen Wassergang sollten 15 ll m1 aufgebracht werden. Dies führt im Normalfall zu einer Durchfeuchtung der oberen 15 cm  des Bodens. Ermittelt werden kann die benötigte Wassermenge durch einen Regen­messer oder eine Wasseruhr, die im Fachhandel erworben werden können. Bei guter Pflege wächst verlegter Fertigrasen sofort weiter. Der Blattzu­wachs beträgt pro Tag zwischen 0,5 und 1 cm. Ist lhr Rollrasen mit dem Untergrund fest verwur­zelt (etwa 3 Wochen nach dem Verlegen), brauchen Sie nicht mehr täglich gießen, Sie müssen dabei die Witterung berücksichtigen. Beim Gießen von Rasenflächen werden häufig Fehler gemacht. Besser seltener, dafür durchdringend gießen (15 ll m1 reichen in der Regel für 6- lO Tage aus!). Tägliches Gießen beruhigt zwar das Gewissen, ist aber sehr umweltschädlich, da der Großteil des Wassers verdunstet und nicht dem Rasen zu- gute kommt – oberflächliches Gießen bewirkt, dass sich die Wurzeln nur in den oberen Zentimetern des Bodens entwickeln und nicht in die Tiefe wachsen. Dadurch verfilzt die Oberfläche stärker und die Gräser werden noch empfindlicher gegen Austrocknen.

Rasenschnitt
Der erste Schnitt sollteerfolgen, wenn die Halme eine Höhe von ca. 6 – 8 cm erreicht haben. Schneiden Sie lhren Rollrasen deshalb während der Vegetationszeit regelmä- ßig,d. h. wöchentlich auf eine Schnitthöhe von ca. 4 cm zurück (im Schatten nicht unter 5 cm).Je häufiger  Sie mähen, umso dichter wird lhr Rollrasen (Grasnarbe). Vermeiden Sie zu tiefes Mähen, da einige Gräser bei einer Halmlänge von weniger als 3 cm dauerhaft geschädigt werden. Verwenden Sie hierzu nur gut geschliffene  und scharfe Mähmesser! Rechen Sie das Schnittgut  vorsichtig ab.

Düngen
In der Zeit von Marz bis Mitte September sollten Sie lhren Rasen in regelmäßigen Abständen düngen (Faustregel:in der o.g. Vegetationsperiode ca. aIle 6 – 8 Wochen mit einem Rasenlangzeit­ dünger). Am besten eignet sich hierzu der er ­ wähnte handelsübliche Rasenlangzeitdünger. Beachten Sie in jedem Fali die Düngeempfehlung des Herstellers.
Bringen Sie die berechnete  Dün­germenge in zwei Arbeitsschritten kreuzweise am besten mit einem Düngewagen, aus. Nach dem Ausbringen des  Düngers müssen Sie den Rasen gründlich wässern. Ungleichmäßiges Düngen führt zu ungleichmäßigem Wachstum und unter­schiedlicher Farbgebung des Rollrasens.

Vertikutieren und Aerifizieren
Auch wenn der Rasen regelmäßig gemäht und das Schnittgut sorgfältig abgetragen wird, kommt es im Laufe der Zeit zum Verfilzen der Grasnarbe. Um den Rasenfilz zu entfernen, sollte lhr Rasen im zeitigen Frühjahr vor der ersten Düngung vertikutiert werden. Der Vertikutierer wird dabei bis zur Bodenoberflache eingestellt, um breit­ blättrige Wildkräuter, Moos und horizontale Ausläufer der Graser zu entfernen. Damit nach dem Vertikutieren  eine Verdichtung der ge­ lockerten Oberfläche vermieden wird, ist die gesamte Rasenflache zu besanden.
Bei tiefer gehenden Verdichtungen sollte zusätzlich mit einem Aerifiziergerät gearbeitet werden, das eine bessere Durchlüftung und Wasser führung im Boden ermöglicht. Diese Arbeiten sollten von lhrem Landschaftsgärtner ausgeführt werden.
Wenn Sie vorgenannte Pflegetipps beachten, bleibt lhr Rasen dicht, moos- und unkrautfrei und behält seine sattgrüne Farbe. Sollten Sie dennoch trotz sorgfältiger Pflege Probleme mit lhrem Rollrasen bekommen oder weitere Fragen zur Pflege haben, können Sie sich je­ derzeit an lhren Landschaftsgärtner wenden.
lhr Experte für Garten & Landschaft berät Sie gerne.

 


Bloemen – Landschaftsbau & Gartenpflege GmbH
Neymannsweg 10/12 | 47608 Geldern
Tel.: 02831 – 2738 | info@landschaftsbau-bloemen.de 

 

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